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Appendix of the Book "Netzwerk Europa"


Das Buch zeigt auf, wie sehr Europa in den letzten Jahrzehnten auf dem Weg zu einer immer engeren Union der Bürgerinnen und Bürger vorangekommen ist. Fast unbemerkt von Öffentlichkeit und Wissenschaft hat sich Europa „von unten“, durch grenzüberschreitende Aktivitäten der Menschen, sozial integriert. Mit anderen Worten: Es gibt unzählige Prozesse der europäischen Vergesellschaftung, die sich zum Netzwerk Europa verdichtet haben – keine supranationale Gesellschaft im klassischen Sinne, sondern ein Verdichtungsraum personeller Mobilität und Kommunikation. Das Buch widmet sich dieser europäischen Vergesellschaftung anhand von Migration, Auslandsstudium, Tourismus und Telefonie – und diskutiert, welche Chancen und Konflikte sich daraus für das Zusammenleben der Europäerinnen und Europäer ergeben.

Abbildung 3.7A: Dichte des europäischen Migrationsnetzwerks, 1960-2017


Notiz: Eigene Darstellung basierend auf Daten der Vereinten Nationen und Weltbank. Der Messung der Dichte liegen dichotomisierte Daten zugrunde (zum Vergleich dichotomisiert an unterschiedlichen Quintilen des Jahres 2010 von UN-Daten: am ersten Quintil, oder 146 Migranten, am zweiten Quintil, oder 631 Migranten, am dritten Quintil, oder 2574 Migranten, und vierten Quintil, oder 13.511 Migranten).
Zitierweise: Jan Delhey, Emanuel Deutschmann, Monika Verbalyte, Auke Aplowski (2020): Online-Anhang. In: ders, Netzwerk Europa: Wie ein Kontinent durch Interaktionen und Kommunikation zusammenwächst. Wiesbaden: Springer VS. www.network-europe.eu