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Appendix of the Book "Netzwerk Europa"


Das Buch zeigt auf, wie sehr Europa in den letzten Jahrzehnten auf dem Weg zu einer immer engeren Union der Bürgerinnen und Bürger vorangekommen ist. Fast unbemerkt von Öffentlichkeit und Wissenschaft hat sich Europa „von unten“, durch grenzüberschreitende Aktivitäten der Menschen, sozial integriert. Mit anderen Worten: Es gibt unzählige Prozesse der europäischen Vergesellschaftung, die sich zum Netzwerk Europa verdichtet haben – keine supranationale Gesellschaft im klassischen Sinne, sondern ein Verdichtungsraum personeller Mobilität und Kommunikation. Das Buch widmet sich dieser europäischen Vergesellschaftung anhand von Migration, Auslandsstudium, Tourismus und Telefonie – und diskutiert, welche Chancen und Konflikte sich daraus für das Zusammenleben der Europäerinnen und Europäer ergeben.

Abbildung 6.8A: Dichte des europäischen Telefonienetzwerks, 1983-2015


Notiz: Eigene Darstellung basierend auf Daten von ITU (International Telecommunication Union) und TeleGeography. Der Messung der Dichte liegen dichotomisierte Daten zugrunde (zum Vergleich dichotomisiert an unterschiedlichen Quintilen des Jahres 2010: am ersten Quintil, oder 6300 Telefongesprächsminuten, am zweiten Quintil 2010, oder 21.240 Telefongesprächsminuten, am dritten Quintil, 58.500 Telefongesprächsminuten, und vierten Quintil, 187.400 Telefongesprächsminuten). Der Durchschnittsgrad wird mit dem gewichteten Datensatz berechnet.
Zitierweise: Jan Delhey, Emanuel Deutschmann, Monika Verbalyte, Auke Aplowski (2020): Online-Anhang. In: ders, Netzwerk Europa: Wie ein Kontinent durch Interaktionen und Kommunikation zusammenwächst. Wiesbaden: Springer VS. www.network-europe.eu

Abbildung 6.8B: Dichte des europäischen Telefonienetzwerks, 1983-2015

Notiz: Eigene Darstellung basierend auf Daten von ITU (International Telecommunication Union) und TeleGeography. Der Messung der Dichte liegen dichotomisierte Daten zugrunde (dichotomisiert am ersten Quintil 2010, oder 6300 Telefongesprächsminuten). Der Durchschnittsgrad wird mit dem gewichteten Datensatz berechnet, aber diesmal mit fehlenden Werten als Null-Werte.
Zitierweise: Jan Delhey, Emanuel Deutschmann, Monika Verbalyte, Auke Aplowski (2020): Online-Anhang. In: ders, Netzwerk Europa: Wie ein Kontinent durch Interaktionen und Kommunikation zusammenwächst. Wiesbaden: Springer VS. www.network-europe.eu

Abbildung 6.9A: Relative Zentralität der europäischen Länder, 1983 und 1996

Notiz: Eigene Darstellung basierend auf Daten von ITU (International Telecommunication Union) und TeleGeography. Die Eingangszentralität (“Indegree centrality”) ergibt sich aus der Anzahl eingehender Telefongesprächsminuten (in Tausent) aus anderen europäischen Ländern, relativ zur Bevölkerungsgröße des Empfängerlandes; die Ausgangszentralität (“Outdegree centrality”) ergibt sich entsprechend aus der Anzahl der in andere europäische Länder ausgehenden Telefongesprächsminuten, relativ zur Bevölkerungsgröße des Sendelandes; * Daten für 1996 nicht vorhanden; ° Daten für 1983 nicht vorhanden.
Zitierweise: Jan Delhey, Emanuel Deutschmann, Monika Verbalyte, Auke Aplowski (2020): Online-Anhang. In: ders, Netzwerk Europa: Wie ein Kontinent durch Interaktionen und Kommunikation zusammenwächst. Wiesbaden: Springer VS. www.network-europe.eu

Abbildung 6.9B: Relative Zentralität der europäischen Länder, 2004 und 2015

Notiz: Eigene Darstellung basierend auf Daten von ITU (International Telecommunication Union) und TeleGeography. Die Eingangszentralität (“Indegree centrality”) ergibt sich aus der Anzahl eingehender Telefongesprächsminuten (in Tausent) aus anderen europäischen Ländern, relativ zur Bevölkerungsgröße des Empfängerlandes; die Ausgangszentralität (“Outdegree centrality”) ergibt sich entsprechend aus der Anzahl der in andere europäische Länder ausgehenden Telefongesprächsminuten, relativ zur Bevölkerungsgröße des Sendelandes; * Daten für 2015 nicht vorhanden.
Zitierweise: Jan Delhey, Emanuel Deutschmann, Monika Verbalyte, Auke Aplowski (2020): Online-Anhang. In: ders, Netzwerk Europa: Wie ein Kontinent durch Interaktionen und Kommunikation zusammenwächst. Wiesbaden: Springer VS. www.network-europe.eu

Abbildung 6.10A: Verteilung des innereuropäischen Telefonverkehrs, 1983 und 1996

Notiz: Eigene Darstellung basierend auf Daten von ITU (International Telecommunication Union) und TeleGeography. Die Werte für die Eingangs- bzw. Ausgangszentralität sind standardisiert, d.h. durch den jeweils höchsten Wert aller europäischen Länder in dem entsprechenden Jahr geteilt, und nach der Größe sortiert. Die Graphiken illustrieren lediglich die allgemeine Verteilung der standardisierten Zentralitätswerten für jedes Jahr.
Zitierweise: Jan Delhey, Emanuel Deutschmann, Monika Verbalyte, Auke Aplowski (2020): Online-Anhang. In: ders, Netzwerk Europa: Wie ein Kontinent durch Interaktionen und Kommunikation zusammenwächst. Wiesbaden: Springer VS. www.network-europe.eu

Abbildung 6.10B: Verteilung des innereuropäischen Telefonverkehrs, 2004 und 2015

Notiz: Eigene Darstellung basierend auf Daten von ITU (International Telecommunication Union) und TeleGeography. Die Werte für die Eingangs- bzw. Ausgangszentralität sind standardisiert, d.h. durch den jeweils höchsten Wert aller europäischen Länder in dem entsprechenden Jahr geteilt, und nach der Größe sortiert. Die Graphiken illustrieren lediglich die allgemeine Verteilung der standardisierten Zentralitätswerten für jedes Jahr.
Zitierweise: Jan Delhey, Emanuel Deutschmann, Monika Verbalyte, Auke Aplowski (2020): Online-Anhang. In: ders, Netzwerk Europa: Wie ein Kontinent durch Interaktionen und Kommunikation zusammenwächst. Wiesbaden: Springer VS. www.network-europe.eu

Abbildung 6.13A: Komponenten des globalen Telefonienetzwerks, 1983 (ohne imputierte Werte)

Notiz: Eigene Darstellung basierend auf Daten von ITU (International Telecommunication Union). Es sind nur die Anzahl höher als 58.500 Telefongesprächsminuten zwischen den Ländern (drittes Quintil der europäischen Graden im Jahr 2010) abgebildet. Die Dicke der Pfeile ist proportional zu der Anzahl der ausgehenden Telefongesprächsminuten aus dem Land, in dem der Pfeile entspringt, in das Land, auf das die Pfeilspitze zeigt. Die Größe der Kreise der Länder ist proportional zu dem Durchschnitt der Telefongesprächsminuten in und aus diesem Land (Durchschnittsgrad des Landes). Die Modularitätsanalyse wurde mit dem Resolutionsfaktor 1.5 durchgeführt und hat drei Faktoren ergeben (Modularitätsmaß = 0,345, mit Resolutionsfaktor = 0,704). Komponenten: Magenta - Multiregionales Cluster, Blau - Europa Plus, Grün – Muslimische Welt & Süd-Südostasien.
Zitierweise: Jan Delhey, Emanuel Deutschmann, Monika Verbalyte, Auke Aplowski (2020): Online-Anhang. In: ders, Netzwerk Europa: Wie ein Kontinent durch Interaktionen und Kommunikation zusammenwächst. Wiesbaden: Springer VS. www.network-europe.eu

Abbildung 6.13B: Komponenten des globalen Telefonienetzwerks, 2000

Notiz: Eigene Darstellung basierend auf Daten von TeleGeography. Es sind nur die Anzahl höher als 58.500 Telefongesprächsminuten zwischen den Ländern (drittes Quintil der europäischen Graden im Jahr 2010) abgebildet. Die Dicke der Pfeile ist proportional zu der Anzahl der ausgehenden Telefongesprächsminuten aus dem Land, in dem der Pfeile entspringt, in das Land, auf das die Pfeilspitze zeigt. Die Größe der Kreise der Länder ist proportional zu dem Durchschnitt der Telefongesprächsminuten in und aus diesem Land (Durchschnittsgrad des Landes). Die Modularitätsanalyse wurde mit dem Resolutionsfaktor 1.5 durchgeführt und hat 4 Faktoren ergeben (Modularitätsmaß = 0,237, mit Resolutionsfaktor = 0,608). Komponenten: Magenta - Multiregionales Cluster, Blau - Europa-Plus, Rot – Osteuropa und Zentralasien, Gelb - China, Hong Kong, Malaysia & Macao.
Zitierweise: Jan Delhey, Emanuel Deutschmann, Monika Verbalyte, Auke Aplowski (2020): Online-Anhang. In: ders, Netzwerk Europa: Wie ein Kontinent durch Interaktionen und Kommunikation zusammenwächst. Wiesbaden: Springer VS. www.network-europe.eu