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Appendix of the Book "Netzwerk Europa"


Das Buch zeigt auf, wie sehr Europa in den letzten Jahrzehnten auf dem Weg zu einer immer engeren Union der Bürgerinnen und Bürger vorangekommen ist. Fast unbemerkt von Öffentlichkeit und Wissenschaft hat sich Europa „von unten“, durch grenzüberschreitende Aktivitäten der Menschen, sozial integriert. Mit anderen Worten: Es gibt unzählige Prozesse der europäischen Vergesellschaftung, die sich zum Netzwerk Europa verdichtet haben – keine supranationale Gesellschaft im klassischen Sinne, sondern ein Verdichtungsraum personeller Mobilität und Kommunikation. Das Buch widmet sich dieser europäischen Vergesellschaftung anhand von Migration, Auslandsstudium, Tourismus und Telefonie – und diskutiert, welche Chancen und Konflikte sich daraus für das Zusammenleben der Europäerinnen und Europäer ergeben.

Abbildung 5.7A: Dichte des europäischen Tourismusnetzwerks, 1995-2016


Notiz: Eigene Darstellung basierend auf UNWTO-Daten. Der Messung der Dichte liegen dichotomisierte Daten zugrunde (zum Vergleich dichotomisiert an unterschiedlichen Quintilen des Jahres 2010: am ersten Quintil, oder 4 Reisen, am zweiten Quintil, oder 3608 Reisen, am dritten Quintil, oder 23.017 Reisen, und vierten Quintil, oder 113.400 Reisen). Der Durchschnittsgrad wird mit dem gewichteten Datensatz berechnet.
Zitierweise: Jan Delhey, Emanuel Deutschmann, Monika Verbalyte, Auke Aplowski (2020): Online-Anhang. In: ders, Netzwerk Europa: Wie ein Kontinent durch Interaktionen und Kommunikation zusammenwächst. Wiesbaden: Springer VS. www.network-europe.eu